Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang

Klima-Action-Heroes:

Im Jahr 1954 wurde das Lied „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“ des Golgowski-Quartetts zu einem Nummer-1-Hit in Deutschland (Melodie: Karl Erpel [Pseudonym von Will Glahé], Text: Bert Roda [Pseudonym von Karl Golgowsky]). Es war eine parodistische Würdigung einer damals einigen Presserummel verursachenden Prophezeiung.

Welch ein Hit! 🙁 … Aber ich will gar keine Musik-Kritik äußern. Solcher Müll war ja der Wegbereiter für die echte Revolution in der Musikwelt, einige Jahre später! 😉

Meine Großmutter Lucie hatte am 30. Mai Geburtstag und so lange ich sie bewusst erinnere, sang sie mit Freuden diese Schnulze. Sie lebte 72 Jahre und verstarb im Frühjahr 1970, so, wie sie sich das immer gewünscht hatte. Ja, wirklich. Sie wollte in einem Sessel sitzen, am besten schlafend und dann einen Hirnschlag bekommen. Hat sie! Verrückt, aber wahr.

Was hat jetzt die kleine Episode der Großmutter mit dem Arni und dem Weltuntergang zu tun? Der Österreicher Arnold Schwarenegger hatte sich als 38. Gouverneur von Kalifornien schon auch sehr bemüht, was den Umweltschutz angeht. Doch, so sagt man… Aber wenn auf dem Grabstein steht „Er hat sich bemüht“ … Er wird im Juli 72. Vielleicht hat er sich ja auch einen besonderen Tod gewünscht? – Diese Menschen haben immer das Geschick, sich ‚Trends‘ anzuschließen, da ist ihm sogar eine kleine 16-jährige Umwelt-Schwedin recht. – Wieviel Prozent waren ’sauber‘ in seinem Mr.-Universum-Körper? – Wieviel Prozent ‚eigener Antrieb und Verstand‘ mag in dem kleinen Schweden-Mädel stecken? Auch das Reisen im Zug ist dann sinnlos, wenn man eine Skype-Schaltung hätte machen können!

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